Überdurchschnittliche Dividende

Vertreterversammlung der Volksbank Halle

Mitglieder erhalten 6 Prozent Rendite auf Geschäftsguthaben – Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig entlastet

Eine Dividende von 6 Prozent bedeutet in der aktuellen Zinssituation eine sehr gute Rendite. Das sehen auch die Vertreter der Volksbank Halle/Westf. eG so und verabschiedeten am Dienstag im Rahmen der jährlichen Vertreterversammlung den von Vorstand und Aufsichtsrat gemachten Vorschlag zur Gewinnausschüttung. Somit werden mehr als 300.000 Euro auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder ausgeschüttet.

Zunächst blickte der Vorstandsvorsitzende Rainer Peters gemeinsam mit den 110 anwesenden Vertretern auf die wichtigsten Kennzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres, das die Volksbank Halle mit einer Bilanzsumme von 457,1 Mio. Euro und einem Bilanzgewinn von 1,0 Mio. Euro abgeschlossen hat.

Die Volksbank Halle habe in einem bewegten Jahr große Herausforderungen wie die Modernisierungen der Hauptstelle und der Zweigniederlassungen Werther und Borgholzhausen gemeistert und sich in einem schwierigen Umfeld gut entwickelt, so Peters. Man sei gut aufgestellt, um in Zeiten niedriger Zinsen, zunehmender Regulierung und Digitalisierung erfolgreich zu sein. „Unsere Dividende von 6 Prozent liegt über dem Durchschnitt anderer Volks- und Raiffeisenbanken und ist ein Beleg für die Attraktivität unserer Genossenschaftsbank“, so Peters.

Die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Jahresüberschusses wurden von den Vertretern einstimmig beschlossen. Zudem wurden Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig entlastet. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurde Wolfgang Rötger wiedergewählt. Für den aus Altersgründen ausgeschiedenen Harald Schacht wählten die Vertreter den Borgholzhausener Landwirt Friedrich-Wilhelm Temme neu in den Aufsichtsrat.

Die Vertreter der Volksbank Halle/Westf. eG waren mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden und verabschiedeten eine Dividende von 6 Prozent.