Genossenschaftliche Idee ist lebendig und erfolgreich

Rekordbesuch bei Haller Mitgliederversammlung der Volksbank

550 Mitglieder honorieren eindrucksvolle Leistungsbilanz

Volksbank-Vorstand Harald Herkströter legte den Haller Mitgliedern am Montagabend in der KGH-Aula den Jahresbericht 2014 der Volksbank Halle vor.

Halle. 18. Mai 2015. Die genossenschaftliche Idee ist lebendiger denn je: Auf der Mitgliederversammlung der Volksbank Halle für die Geschäftsbereiche Halle, Künsebeck und Hörste überzeugten sich 550 Mitglieder von der Stärke ihrer Bank und den daraus resultierenden Vorteilen. So schlug Vorstand Harald Herkströter nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr mit einem Bilanzgewinn von 1,1 Mio. Euro eine überdurchschnittliche Dividende von 8 Prozent vor. Beifall gab es auch für die Leistungsbilanz, die mit 12.000 Beratungsgesprächen, 2.000 vermittelten Krediten und über 4,0 Mio. Euro ausgezahlter Guthabenzinsen eindrucksvoll ausfällt.  

Wichtigste Wachstumstreiber waren im Geschäftsjahr 2014 das Kreditgeschäft und das Wertpapiergeschäft: Die Kunden steigerten das Kreditvolumen um 12 Prozent auf 277,3 Mio. Euro. Weitere 27 Mio. Euro Kredite wurden in den genossenschaftlichen Verbund vermittelt. „Die Investitionslust unserer Mitglieder und Kunden hat dafür gesorgt, dass wir im Kreditgeschäft für die hohe Anzahl an eingebauten öffentlichen Förderprogrammen unter anderem als VR-Förderbank des Jahres von unserer Zentralbank, der WGZ-Bank in Düsseldorf, ausgezeichnet wurden“, so Harald Herkströter.

Besonders stolz ist man bei der Haller Genossenschaftsbank darauf, dass die Anstrengungen belohnt werden, indem immer mehr Kunden zu Mitgliedern werden. Herkströter: „Saldiert 751 neue Mitglieder und über 500 neue Kunden sind ein Beweis dafür, dass unsere aktuell 108 Mitarbeiter einen guten Job machen und unsere Mitglieder und Kunden uns vertrauen und uns weiterempfehlen. Ein besseres Lob gibt es für uns nicht!“

Vom Bilanzgewinn in Höhe von 1,1 Mio. Euro sollen knapp 400.000 Euro an die über 11.000 Mitinhaber der Bank ausgeschüttet werden. Der Rest soll die Rücklage stärken. Der Vorstand wird der Ende Juni tagenden Vertreterversammlung erneut eine Dividende von acht Prozent auf das eingesetzte Kapital der Mitglieder vorschlagen. Gleichzeitig kündigte Herkströter Überlegungen für neue Dividendenmodelle an. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Herkströter ein unverändertes Wachstum im betreuten Kundengeschäft von 3 % sowie eine Ertragslage in etwa auf Vorjahresniveau.

Gut gerüstet sieht sich die Volksbank Halle auch für die Zukunft: So hat sich der Vorstand aufgrund des Wachstums, der sich verändernden demografischen Strukturen, des geänderten Kundenverhaltens und der sich verschärfenden wettbewerblichen Rahmenbedingungen dazu entschlossen, sowohl die Hauptstelle als auch die Niederlassungen in Borgholzhausen und Werther zu modernisieren und zu Kompetenzzentren auszubauen. Zudem wird in die Internetpräsenz und den virtuellen Vertrieb investiert. Herkströter: „Wir glauben, dass wir so den Spagat zwischen Nähe, Service, Qualität auf der einen Seite und Effizienz und Kostenbewusstsein auf der anderen Seite gut ausführen können. Auf diese Weise sichern wir die Zukunft unserer Bank und reihen uns nicht in den Klagegesang anderer Banken ein, die massiv an der Kosten- und Filialschraube drehen.“

Lob gab es auch von Halles Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann: „Das Prinzip Genossenschaft wird hier gelebt. Ihre Mitarbeiter identifizieren sich mit den Menschen und der Region. Die bei der Volksbank gelebten Themen Dynamik, Wachstum und Veränderung decken sich fast genau mit dem, was uns als Stadt Halle in diesen Tagen beschäftigt.“

Impressionen von der Mitgliederversammlung in Halle