Heimspiel für Kobusch und die Volksbank

Wahl- und Mitgliederversammlung für Borgholzhausen und Dissen

Saal bei Hagemeyer-Singenstroth wie immer restlos voll

Wenn die Volksbank Halle/Westf. eG in Borgholzhausen zur Mitgliederversammlung lädt, bleibt bei Hagemeyer-Singenstroth kein Platz leer. Das war auch am Dienstagabend so. 250 Mitglieder der  Genossenschaftsbank wollten vom Vorstandsvorsitzenden Rainer Peters alles Wichtige aus dem Geschäftsjahr erfahren. Und sie nahmen ihr Recht wahr, aus den eigenen Reihen 59 Abgeordnete für die Vertreterversammlung der Volksbank zu wählen.

Ein echtes Heimspiel war der Abend auch für Jost Kobusch. Der Piumer Bergsteiger war eigens für die Volksbank früher von seiner Himalaya-Expedition zurückgekehrt, um die Mitglieder mit einem Multivisionsvortrag zu begeistern. Mit den frischen Eindrücken der Besteigung der Annapurna, seines ersten Achttausenders, fesselte Kobusch den Saal mit seiner gewohnt launigen Art.

Von Herausforderungen deutlich unterhalb der Himalaya-Gipfel berichtete Rainer Peters in seiner Jahresbilanz und bezog sich dabei vor allem auf die Auswirkungen der Niedrigzinsphase. „Die Auswirkungen werden wir in den folgenden Jahren noch deutlicher zu spüren bekommen. Darum ist es notwendig, unsere Profitabilität weiter zu erhöhen und unser Eigenkapital weiter zu stärken.“ Mit dem räumlichen und personellen Ausbau der Niederlassung Borgholzhausen habe die Volksbank dafür in Pium einen wichtigen Grundstein gelegt.

Beifall gab es für die Leistungsbilanz der Volksbank, die im vergangenen Jahr mehr als 12.000 Beratungsgespräche geführt hat, 285 Eigenheime finanzierte und mehr als 2.000 Kredite vergab. „Mit unserem genossenschaftlichen Geschäftsmodell investieren wir in die Menschen und Unternehmen vor Ort. Das Geld, das aus unserer Region kommt, wird hier auch wieder investiert. Damit unterscheiden wir uns von Internet- und Großbanken“, so Peters.

Dass die Menschen dieses Geschäftsmodell honorieren, zeigt die Entwicklung der Mitglieder, die aktuell bei mehr als 12.400 liegt. Neun von ihnen wurden am Dienstag für ihre 50-jährige Treue geehrt. Helmut Ruschhaupt, Erich Schwöbbermeyer, Hans-Dieter Kemner, Magdalena Przedwojewski, Helga Knaak, Helmut Bohn, Reinhard Diekmann, Gerhard Warning und Kunigunde Nawroth erhielten vom Vorstand und Aufsichtsrat eine Ehrenurkunde.   

Wurden am Dienstag für ihre 50-jährige Treue geehrt: Kunigunde Nawroth, Gerhard Warning, Hans-Dieter Kemner, Helga Knaak, Magdalena Przedwojewski (vorne, von links) sowie Reinhard Diekmann, Helmut Bohn, Helmut Ruschhaupt und Erich Schwöbbermeyer (hinten, von links) erhielten vom Vorstand und Aufsichtsrat eine Ehrenurkunde.