Mehr Präsenz für Pium: Volksbank Halle schafft neue Strukturen

Zweigniederlassung in der Stadt wird zum Kompetenzzentrum erweitert

Geschäftsstelle am Bahnhof wird künftig als SB-Center betrieben

Borgholzhausen, 22. April 2015. Die Volksbank Halle baut ihre Zweigniederlassung in Borgholzhausen wie auch in Werther zu einem Kompetenzzentrum aus. Die Umbauarbeiten haben im ersten Obergeschoß bereits begonnen. Die Umbaumaßnahmen im Erdgeschoß sollen bei laufendem Geschäftsbetrieb erfolgen und im Juli abgeschlossen sein. Vorstandsvorsitzender Rainer Peters: "Wir möchten unsere Bank weiter auf eine eigenbestimmte und selbständige Zukunft ausrichten und die großen Herausforderungen in der Zukunft, wie schärferen Wettbewerb, Druck auf die Zinsspanne, zunehmende Regulatorik annehmen."

Seit dem Neubau in 2004 ist der Standort Borgholzhausen-Stadt überdurchschnittlich stark  gewachsen. So stieg das jährliche Kreditvolumen um 75 Prozent von 31,3 Mio. Euro auf 54,7 Mio. Euro. Auch die Zahl der Mitglieder wuchs in den vergangenen zehn Jahren um mehr als Tausend auf aktuell 2.504.

Weil die aktuelle räumliche Situation kein weiteres Wachstum mehr zulässt, will die Volksbank ihren Standort in Borgholzhausen weiter stärken und baut die Zweigniederlassung zum Kompetenzzentrum aus. Dies bedeutet noch mehr Nähe zum Kunden, denn die Firmenkundenberatung und die Vermögensberatung wechselt von Halle nach Borgholzhausen und erhält Büros im Obergeschoß des bankeigenen Gebäudes. Dafür entstehen im Obergeschoss 225 Quadratmeter zusätzliche Büroflächen. Auch das bisher in Halle beheimatete ServiceTeam zieht mit um. Für die Kunden ändert sich dadurch nichts, da das ServiceTeam ausschließlich telefonisch berät und Wünsche entgegen nimmt. Die bekannten Telefonnummern bleiben bestehen.

Neun großzügige, moderne und diskrete Beratungszimmer stehen dem Team in Borgholzhausen nach der Erweiterung zur Verfügung. 3 Büros für das ServiceTeam, 4 Büros für den Niederlassungsleiter, Firmenkundenberater, Vermögensberater, Versicherungsberater und Bausparkasse, ein Reserveraum sowie Mitarbeitersozialraum, Küche und WC. Die neuen Beratungszimmer werden an das Konzept „Genossenschaftlichen Beratung“ zukunftsorientiert ausgerichtet.

Parallel hat sich die Volksbank Halle mit ihrer Geschäftsstelle in Borgholzhausen-Bahnhof beschäftigt, die mit 3 Mitarbeitern besetzt ist. Diese Geschäftsstelle hat seit ihrer letzten Renovierung im Jahr 1999 einen erheblichen Investitionsstau und arbeitet trotz guter Mitarbeiter defizitär und hat kein weiteres Wachstumspotential. Deshalb stellt sich auch unter dem Hintergrund, die Kostensituation der Volksbank nachhaltig zu verbessern die Standortfrage.

Peters: "Nach eingehender Prüfung ist die Bank zu dem Ergebnis gekommen, dem Standort am Bahnhof treu zu bleiben, diesen aber in eine Selbstbedienungs-Filiale umzuwandeln." Alle Mitarbeiter behalten ihren Arbeitsplatz, das dreiköpfige Team um Geschäftsstellenleiter André Höcker wird seine Kunden zukünftig in der Stadt beraten. Die Kundenzuordnung bleibt bestehen.

Das SB-Konzept sieht folgendes vor:

  • Die Volksbank bleibt am Bahnhof: Kunden können weiterhin in dem Gebäude auf 40 qm an modernen SB-Terminals und Geldautomaten alle Geldgeschäfte wie Ein- und Auszahlungen, Überweisungen, Kontoauszüge drucken oder das Aufladen von Geldkarten erledigen.
  • Zusätzlich soll es eine Möglichkeit geben mittels Videotelefonie, Fragen und Anliegen mit dem ServiceTeam der Bank zu klären, dass von 8 bis 18 Uhr durchgehend für die Kunden erreichbar ist. Die technische Umsetzung wir zurzeit geprüft.
  • Besonders wichtig ist bei der Entscheidung, keine leeren Räume zu hinterlassen: Für die nicht mehr benötigten Geschäfts- und Kellerräume von insgesamt 400 qm gibt es konkrete gewerbliche Interessenten, die den Standort am Bahnhof durch ihre Gewerbesteuerzahlungen stärken werden.

Peters: "Der Vorstand der Bank ist sich im Klaren, dass dieser Schritt von den Kunden am Bahnhof sicher nicht nur Zuspruch erhält. Er hofft aber, dass mit der Entscheidung, eine SB-Filiale dort fortzuführen, eine akzeptable Lösung geschaffen wird." Die Umwandlung in eine SB-Geschäftsstelle soll Ende November 2015 abgeschlossen sein.

Nach Abschluss der vorgestellten Maßnahmen werden in der Zweigniederlassung Volksbank Borgholzhausen künftig ca. 6.000 Kunden bzw. 3.400 Mitglieder beraten und betreut. Das betreute Kreditvolumen beträgt dann 80 Mio. Euro, die Summer der Kundeneinlagen beläuft sich auf 92 Mio. Euro. Die Beratung erfolgt dann in modernsten Räumlichkeiten mit einem hochqualifizierten Team von 11 Kundenberatern. Mit dem 8-köfpigen ServiceTeam arbeiten zukünftig 19 Volksbank-Mitarbeiter in Borgholzhausen. Ein erfreulicher Nebeneffekt für die Borgholzhausener Bürger ist, dass sich die Gewerbesteuereinnahmen durch die deutlich erhöhte Mitarbeiterzahl in Borgholzhausen um ca. 40 T€ erhöhen werden.

  

Präsentierten die neuen Pläne für Pium: Vorstandsvorsitzender Rainer Peters, André Höcker (Leiter Geschäftsstelle Borgholzhausen-Bahnhof), Markus Peperkorn (Leiter Zweigniederlassung Volksbank Borgholzhausen) und Vorstand Harald Herkströter (von links).