Volksbank Halle engagiert sich gegen plötzlichen Kindstod

400 neue Babyschlafsäcke für das Klinikum Ravensberg

Halle, 3. Juli 2015. Die Volksbank Halle hat bisher 2850 Neugeborene des Klinikums Ravensberg mit Schlafsäcken ausgestattet. Auch in diesem Jahr übergab Vorstand Rainer Peters dem Förderverein eine weitere Jahresausstattung. Das Geld stammt aus dem Erlösen des Gewinnsparvereins und ist somit eine Spende aller teilnehmenden Volksbank-Kunden. Mit der Aktion unterstützt die Volksbank den Förderverein des Krankenhauses beim Kampf gegen den plötzlichen Kindstod.

Kinderarzt i. R. Dr. Heinz-Jürgen Sattler, Vorstandsmitglied im Förderverein, erarbeitete
bei der Einführung der Schlafsackspende einen Aufsatz, in dem er auf die Bedeutung der richtigen Schlaftemperatur von Neugeborenen hinwies. Der Schlafsack aus der Produktion
einer bekannten deutschen Herstellerfirma ist passend gefüttert und sorgt dafür,
dass die Kinder bei Raumtemperatur angemessenen angezogen sind.

Vor inzwischen sieben Jahren entschloss sich der damalige Vorstand mit Klaus Schmidt und Rainer Peters, in die Förderung dieses Projektes einzusteigen. Seit dem finanziert die Bank jährlich um die 400 Schlafsäcke. Damit bekommt jedes in Halle geborene Kind einen Volksbank-Schlafsack!

Nach der Schließung des Krankenhauses in Dissen ist das Kontingent um 50 Schlafsäcke erhöht worden, weil aus diesem Raum weitere Geburten dazugekommen sind. Das Projekt kostet jährlich gut 10 000 Euro. Aus der Sicht des Volksbankvorstandes und der Vorsitzenden des Fördervereins aber eine gute Anlage: „Dadurch ist es uns möglich, allen Familien für ihre Säuglinge in der Startphase optimale Bedingungen für einen sicheren Schlaf zu bieten“, sagte die Vorsitzende des Fördervereins Annette Gontek.

Volksbankvorstand Rainer Peters (links) brachte mehr als 400 Schlafsäcke mit. Unser Bild zeigt von rechts Annette Gontek, Tanja Thesing und Maria Heckmann (Vierte von rechts) vom Vorstand des Fördervereins und Schwester Elisabeth Schneider und Jungvater Dominique Desnica mit Sohn und Schlafsackkunden Neven Ilija. Foto: H. Gontek/Haller Kreisblatt